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Datenbank Management - Systeme (DBMS)

Ein DBMS hat die Aufgabe, Daten in der Datenbank zu speichern, zu organisieren, zu modifizieren oder Abfragen zu beantworten und stellt eine Datenbanksprache wie z.B. MySQL zur Verfügung.
Das DBMS legt das Datenbankmodell fest, hat einen Großteil der unten angeführten Anforderungen zu sichern und entscheidet zum großen Teil über Funktionalität und Geschwindigkeit des Systems.
Relationale DBMS kürzt man in der Regel mit RDBMS ab.

Probleme bei der Informationsverarbeitung ohne DBMS

Bei einer Informationsverarbeitung von elektronischen Daten ohne ein DBMS ergeben sich typischerweise Probleme bei der Verwaltung großer Datenmengen:
  • Redundanz (mehrfaches Vorhandensein von Daten)
  • Inkonsistenz
  • Probleme bei Mehrbenutzerbetrieb (Synchronisation)
  • Datenverlust?
  • Sicherheitsprobleme
  • Integritätsverletzungen (siehe Integritätsbedingungen)
  • hohe Entwicklungskosten

Abstraktionsebenen bei DBMS

Bei DBMS unterscheidet man 3 verschiedene Abstraktionsebenen, welche aufeinander aufbauen:
  • Physische Ebene
  • Logische Ebene
  • verschiedene Sichten auf die Logische Ebene
Durch die Trennung in verschiedene Abstraktionsebenen wird eine physische und logische Datenunabhängigkeit erreicht.1

Vorteile physischer Datenunabhängigkeit

Anwenderprogramme müssen sich nicht um die interne Verwaltung und Speicherung der Daten kümmern. Diese Aufgaben werden vom DBMS übernommen. Es sind außerdem unabhängig von den Daten Tuning sowie ein Erweitern der Speicherstrukturen möglich.

Vorteile logischer Datenunabhängigkeit

Der Datenbestand ist für verschiedene Anwendungsprogramme und aus verschiedenen Sichten abrufbar.
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